In der Einheit von Körper, -
 
 
                                     
        
 
 
 
Yoga
 
 
 
    Hilfe für Geist und Körper
 
 
 
 
Yoga hat mich schon sehr früh fasziniert, nämlich als ein Freund sich vor einem Tennismach auf den Kopf stellte.
Das war der Beginn einer lebenslangen Verbindung. Zuerst übte ich mit Hilfe eines Buches von Selvarajan Yesudian und Elisabeth Haich, wobei mein Freund und Mentor bei den ersten Schritten des Yogapfades viel Geduld und viele Fragen aushalten musste. Besonders auf dem Gebiet der Atmung habe ich ihn wohl intensiv in Anspruch genommen. Immer wieder wollte ich genau wissen, wie denn nun die dreiteilige Yogaatmung funktioniert.
Ich habe sie oft geübt, eigentlich nahezu jeden Abend, eingegliedert in meinen 90 minütigen Asana Zyklus. Diese Regelmäßigkeit hielt ein gute Jahr, was meine Eltern möglicherweise ein wenig befremdetet, denn ich war sechzehn Jahre alt.
Das Yoga überdauerte alle Eskapaden meiner Jugend und meines frühen Erwachsenseins, gerade den Kopfstand übte ich fast täglich, aber auch die anderen Übungen nutzte ich oft.
Später folgte noch eine Ausbildung zum Übungsleiter.
Und viele Reisen zogen mich magisch nach Indien.
 
Schon seit gut sechzehn Jahren lehre ich Yoga, und zwar auf eine sanfte Weise, so daß es die Menschen nicht überfordert. Vielmehr benötigt es reichlich Zeit und Wiederholung, um sich an die Haltungen wirklich zu gewöhnen.
Und Gewöhnung ist, zumindest nach meiner Erfahrung, und für mein Gefühl, wichtiger als Abwechslung.
Die klassischen Asanas nutze ich ausgiebig in meinen Stunden, ausgenommen die Umkehrhaltungen (Kopfstand, Kerze ect.) mische sie mit Lockerungsübungen, und schließe meine Yogaeinheit mit einer Entspannung.
Der für mich wichtigste Teil ist eine geführte Meditation, die in keiner Stunde fehlt.
Ich liebe Yoga und Meditation, und hoffe immer, daß dieser Funke in meinem Unterricht überspringt.